3 Vorschläge zur Reformierung des Peer Reviews

In einem Beitrag erwähnte ich, dass eine vielbeachtete Publikation nachträglich als (vermeintliche) Fälschung entlarvt wurde. Einmal mehr stellt sich die Frage, warum das offizielle Verfahren zur Qualitätssicherung, der peer review, nicht gegriffen hat. Die Publikation war nicht die erste ihrer Art und man kann mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass sie nicht die letzte bleibt….

Über 100 Jahre Alzheimerforschung: Außer Spesen nix gewesen?

Wissenschaftlicher Erfolg lässt sich auf verschiedene Arten definieren. Ergebnisorientiert Führt eine Forschung zu einem praxistauglichen Produkt – in diesem Fall einem heilenden Medikament? Im Bezug auf die Alzheimerforschung lautet die Antwort klar: Nein. Weder eine Heilung noch ein signifikantes Hinauszögern sind momentan möglich. Lediglich die Symptome lassen sich (zeitweise) lindern. Drogen sind jedoch Produkte einer…

Ist die Amyloid-Hypothese der Alzheimer-Krankheit tot?

Historisches Am 25. November 1901 begegnete der Arzt Alois Alzheimer in der Frankfurter Heilanstalt jener Patientin, an der er später die nach ihm benannte Krankheit diagnostizieren sollte: Auguste Deter. Später bedeutete in diesem Fall post mortem. Daran hat sich über 100 Jahre später leider wenig geändert: Trotz einer steigenden Zahl an Tests und Biomarkern ist…

Rezension zu „Becquerelsche Ränke“

Es ist so weit: Die erste Rezension meines jüngsten Romans ist erschienen. Vielen Dank an Uwe Weiher für den freundlichen und detaillierten Text. Naturgemäß gebe ich auch meinen Senf dazu ab: Der Autor hat recht, wenn er meint, ich habe eine gewisse Neigung, mich „untypisch“ auszudrücken. Im Wesentlichen hat dies 3 Gründe: Mit ist sprachliche…

2021 – Ein Jahresrückblick

Heuer bekam man zeitweise den Eindruck, als wären sämtliche Gesprächsthemen auf eines reduziert worden.  Doch, wenn wer Situationen nicht ändern kann, der macht eben das Beste aus ihnen. Mir blieb jede Menge Zeit zum Schreiben. Das schlug sich in gleich 2 Werken nieder: Im Juli veröffentlichte ich die Kurzgeschichte „Gestaltete Wirklichkeit“. Einige Monate später erblickte…

Sci-Fi – ein unterschätzter Begriff?

Derzeit beziehe ich meinen Lesestoff hauptsächlich aus einer Bibliothek. Hin und wieder zieht es mich aber in eine Buchhandlung. Solche Besuche sind aus einer Reihe an Gründen interessant. Wer offenen Auges durch so ein Geschäft spaziert, erfährt so manches über den Zustand des Buchmarktes. Fast so aufschlussreich, wie die Titel der angebotenen Werke, ist deren…

Österreich ist Europameister

Vor kurzem ging die Eurocon 2021 in Fiuggi, Italien über die Bühne. Im Rahmen dieses Ereignisses wurden die Sieger der „Achievement Awards“ der ESFS bekannt gegeben. In der Kategorie „Best Written Work of Fiction“ konnte sich der nominierte Österreicher zwar nicht durchsetzen. Dafür wurde die Autorin Anna Zabini mit dem Chrysalis Award ausgezeichnet. Ich gratuliere! …

Rezension von „Die maschinellen Technokraten“

Mein zweiter Roman wurde erneut rezensiert. Es ist immer schön, wenn eines meiner Werke gut ankommt. Zum, wie der Rezensent, „etwas steifen, maschinell wirkenden Titel“, gibt es übrigens eine nette Hintergrundgeschichte. Aber das ist ein Thema für eine Lesung. Ich bedanke mich recht herzlich bei Alexander D. und freue mich auf unser nächstes Gespräch. Allen…

Nominiert für den ESFS 2021 Achievements Award

Was für eine Ehre! Die European Society for Science Fiction hat meinen zweiten Roman für ihren Achievements Award 2021 nominiert – in der Kategorie „Best Written Work of Fiction“. Nominiert wird jeweils nur 1 Werk pro Land und Jahr. Das bedeutet: Ich vertrete Österreich! Meinen herzlichen Dank an alle meine Leser und Förderer. Ich verspreche…

Rezension in den Andromeda Nachrichten 272

In den aktuellen Andromeda Nachrichten (Ausgabe 272) findet sich eine Rezension meines Werkes „Die maschinellen Technokraten“. Es freut mich, dass der Roman beim Rezensenten gut angekommen ist. Ich stimme zu, das Buchentspricht nicht der klassischen Dystopie, kann aber als solche aufgefasst werden. Diese Entscheidung überlasse ich in weiten Teilen dem Leser. Besonders freut mich, dass…