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Warum ich schreibe
Eine schöpferische Tätigkeit ist immer etwas Bereicherndes. Egal, ob es sich um ein Werkstück, ein Bild, oder ein Buch handelt: Der Gedanke etwas mit seinem Verstand zu erschaffen, das einen selbst überdauert, hat etwas Erfüllendes. Der Wunsch, eines Tages ein Buch fertig zu stellen, überkam mich das erste Mal mit etwa 17 Jahren. Damals zeigte sich bei mir im Fach Deutsch ein gewisses Talent, was das Schreiben von Aufsätzen betrifft. Da kein Aufsatz den Schöpfertrieb dermaßen zu befriedigen weiß, wie ein komplettes Buch, fingen meine Schreibversuche bald an, länger zu werden. Wie es mit Jugendträumen jedoch häufig der Fall ist, verlagerte sich mein Fokus zwischendurch. Während meines naturwissenschaftlichen Studiums galt meine Aufmerksamkeit mehr dem Verfassen meiner Bachelor- beziehungsweise Masterarbeit, als privaten Texten. Mit meinem Einstieg ins Berufsleben entzündete ich das Feuer jedoch erneut und brannte stärker als zuvor. Im Jahre 2017 war es schließlich soweit: Mein erster Roman wurde veröffentlicht.

Mein Verständnis von Science-Fiction
Während manche der Sci-Fi ihren vergleichsweise geringen Fokus auf das Innenleben ihrer Charakteren zum Vorwurf machen, sehe ich gerade darin eine besondere Stärke. Um Ray Bradybury zu paraphrasieren: Die Geschichte der Zivilisation ist eine Geschichte der Ideen. Keine Stadt wurde gegründet und keine Technologie erforscht, welche nicht zuerst erträumt worden war. Sci-Fi kann sich der Realität annähern und sie manchmal sogar vorhersehen. Viel wichtiger ist jedoch ihre Rolle als Abbild der menschlichen Vorstellungskraft.