Eindrücke vom Vortrag vom 28.02.20

Science fiction is the most important literature in the history of the world, because it’s the history of ideas, the history of our civilization birthing itself

Ray Bradbury, Brown Daily Herald, March 24, 1995

Die an meinen Vortrag anschließende Diskussion hat mir die Bedeutung dieses Zitates ein weiteres Mal vor Augen geführt. Sicher, man kann darüber streiten, ob Science Fiction tatsächlich die wichtigste Literaturgattung ist – oder ob es überhaupt so etwas gibt. Über ihre Wichtigkeit besteht jedoch kein Zweifel. In diesem Sinne bedanke ich mich bei allen Besuchern, die gestern kamen und diesen Abend, für mich und wie ich hoffe ebenso für euch, zu etwas Besonderem gemacht haben.

Die positiven Rückmeldungen zu meinem Vortrag haben mich wirklich sehr gefreut. Noch erfreulicher war jedoch die im Anschluss einsetzende Diskussion. Wir haben dabei ein recht breites Themenfeld abgesteckt. Von der relativ fiktiven „Spezies, die aus dem Tumor kam“ landeten wir schnell beim leider sehr realen Coronavirus. Weiter ging es mit der exakten Definition von Leben und der Herausforderung es außerhalb der Erde aufspüren zu können. Im Anschluss daran verließen wir thematisch nicht nur unseren Planeten, sondern ließen das gesamte Universum hinter uns und stellten dessen Existenz in Frage. Schließlich kehrten wir wieder zur Erde zurück und erörterten die Wichtigkeit von Intelligenz und Bewusstsein. Am Ende einigten wir uns spaßhalber darauf, dass zumindest unintelligentes Leben existieren dürfte. Angesichts der vielen Zitate, die über sie verfasst wurden, erscheint eine Diskussion über die Dummheit selbst, ein würdiger Abschluss für einen erkenntnisreichen Abend wie diesen gewesen zu sein.

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